Behauptungen: Sie können verunsichern und damit gefährlich werden.

💥 Wilde Behauptungen sind ein oft eingesetztes Mittel, um andere zu verunsichern.

Oft auch, um die eigene Unsicherheit zu vertuschen. Häufig tauchen Behauptungen auch auf, wenn man sich selbst gerne im Recht sehen möchte.

👉🏻 Auf Behauptungen sollte man einfach mal gar nichts geben. Auch wenn das schwer ist.

Wenn nun also jemand behauptet, dass ihr eine gewisse Änderung gar nicht erst anfangen solltet, dann hört am besten direkt weg. Keine große Veränderung im Leben oder ein Business stand sofort mit der ersten Idee und war perfekt.

🤔 Hier könnte man sich auch mal die Frage stellen, ob überhaupt etwas jemals perfekt ist.

Ein Beispiel für so eine Behauptung ist z.b. eine, die ich sehr häufig lese: Wenn du nicht nur noch kalt duscht, nur noch mit dem Fahrrad fährst, keinen Müll mehr produzierst und kein Strom verbrauchst, dann brauchst du auch gar nicht vegan leben, denn dann bist du eh nicht perfekt.

Und so eine Behauptung kommt dann von Menschen, die im nächsten Kommentar schreiben, dass sie jeden Tag ein Steak essen wollen. Wenn man also weiter schaut, was diese Menschen von sich geben, merkt man, dass sie einfach nur stänkern wollen.

Das finde ich aber ziemlich gefährlich, gemein und unfair, weil das Menschen auch verunsichern kann. Wenn man nicht direkt denkt, derjenige ist ein Spinner, der einen gar nichts zu sagen hat, dann könnte man seine Worte vielleicht sogar für bare Münze nehmen.

1️⃣ Jeder einzelne gute Schritt in die richtige Richtung ist eine gute Tat.

2️⃣ Niemand kommt perfekt auf die Welt.

3️⃣ Veränderung ist immer ein Prozess.

4️⃣ Manchmal hat eine gute Tat auch erstmal auf den ersten Blick negative Auswirkungen. Gegebenfalls muss man einfach die große Vision im Auge behalten, ohne die einfach nichts geht. Manchmal muss man sich ein ganz bestimmtes sprichwort noch mal ins Gedächtnis rufen: Wo gehobelt wird, fallen Späne.

Vielleicht ist dieser Text auch ein bisschen therapeutisch für mich.

Je mehr man mit Menschen zu tun hat, die nicht der eigene Meinung sind, desto mehr muss man sich eben selbst behaupten.

Ich denke mir oft, dass das Menschen sind die das Wörtchen noch noch nicht kennen.

Gerade wenn man nur einen Zwischenschritt in einer großen Vision betrachtet, könnte man auf den Gedanken kommen, dass das alles nichts wird. Aber wenn man den Prozess sieht und das Ziel vor Augen hat, dann sieht man das große ganze.

Wenn beim nächsten Mal also wieder jemand meckert, und sagt, dass ihr gleich damit aufhören könnt, weil es eh nicht perfekt ist, dann lasst ihn einfach reden und erinnert euch an euer großes Ziel und eure Vision. Auf solche destruktiven Behauptungen könnt ihr gut verzichten. Behauptungen, die ohne Wissen über das große ganze und die Vision einfach getroffen werden, sind ohnehin nichts wert.

Ihr müsst solche Behauptungen gar nicht widerlegenihr müsst solche Behauptungen gar nicht widerlegen. Das hat meistens ohnehin keinen Wert. Das frisst nur Zeit. Und überzeugen könnt ihr vermutlich auch niemanden. Das beste Mittel ist also, so eine Behauptung einfach an euch abprallen zu lassen.

Wir merken uns also: Hanebüchene Behauptungen können wir getrost ignorieren. Vielleicht können wir solche Behauptungen auch nutzen, um uns selbst wieder sicherer mit unserer Sache zu sein. Denn durch solch eine Behauptung oder mehrere solcher Behauptungen wird man sich erst wieder im Klaren, wohin man eigentlich will.

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