Ziele visualisieren

Ziele visualisieren ist eigentlich eine sehr logische Sache. Wir wissen inzwischen, dass unser Gehirn nicht unterscheidet, ob wir etwas erleben, oder uns etwas vorstellen. Deswegen ist es so toxisch, immer wieder gleiche negative Gedanken zu haben. Und deswegen ist es so gut, immer wieder die gleichen guten Gedanken zu kultivieren.

Zu diesem Thema kann ich sehr „Du bist das Placebo“ von Dr. Joe Dispenza (https://amzn.to/3pn3uwA) empfehlen, das ich wirklich jedem in die Hand drücke, der nicht an die Veränderung von Gedanken glaubt.

Gedankengänge verändern nachweislich unsere physische Struktur und das Visualisieren von Zielen ist wie das Säen dieser Ziele ins Unterbewusstsein.

Dort keimen sie dann und werden zum Teil unserer Wirklichkeit. Denn wenn wir es richtig machen, haben wir es ja quasi schon mal erlebt. Und unser Unterbewusstsein will bekanntlich immer Recht behalten. Dann geben wir ihm doch die Chance, mit unseren Zielen und Wünschen Recht zu bekommen!

Meine erste Ziel-Visualisierung

Am 1. Januar 2020 hätte ich nicht damit gerechnet, dass ich mal Ziele visualisieren werde, von denen tatsächlich welche real werden. Wir alle haben wohl kein 2020 vorausgesehen, so wie es dann tatsächlich kam. Aber ich muss sagen, dass es meiner persönlichen Entwicklung sehr gut getan hat, dass alles so kam, wie es kam.

Ich hatte ein wunderbares Coaching während des ersten Lockdowns. Zuerst war ich skeptisch, weil ich telefonieren musste. Igitt! Aber die Telefonate mit Nadine Völker waren Gold wert und sind mit nichts aufzuwiegen.

Sie hat mich auch dazu animiert, mir im März Ziele für 2020 zu visualisieren.

Erreichte Ziele

Meine gesetzten Ziele waren sehr ambitioniert und vielleicht schon etwas zu verrückt. Ich habe sie mir vor meinem inneren Auge vorgestellt, die Gerüche, Gefühle und Geräusche visualisiert… Ich habe sehr vieles detailliert aufgeschrieben. – Und dann nicht mehr an meine Ziele gedacht.

Als das ein oder andere Ziel real wurde, ist es mir aufgefallen. Aber die meisten meiner visualisierten Ziele hatte ich tatsächlich ganz vergessen.

Natürlich sind nicht alle davon real geworden, aber jetzt, da ich sie noch einmal gelesen habe, wurden doch einige Details umgesetzt.

Die schicke Wohnung am Kurfürstendamm ist es zwar nicht geworden und der Tesla gehört immer noch nicht uns. Aber immerhin bin ich inzwischen einen gefahren und mein Ziel ist damit noch ernster geworden.

Das Büro ist zwar auch nicht in Mitte, aber dafür am Tempelhofer Hafen. Auch nicht schlecht. Es ist schicker als erwartet und hat sogar die voll ausgestattete Küche mit gemütlichem Essplatz, Kühlschrank, Gefrierschrank etc.

Wir haben zwar keinen Platz für weitere 5 Angestellte im Büro (naja, theoretisch schon, es ist noch ein Raum frei, den wir anmieten können), aber statt der visualisierten 2 haben wir 3 Kräfte in Vollzeit bei uns sitzen.

Der Umzug war sogar schon im September und nicht wie geplant erst Ende November.

Dass wir nun weniger häufig als früher den ÖPNV nutzen, liegt aber dann eher weniger am Tesla (haben wir ja noch nicht), sondern an den Seuchenratten in Bahnen und Bussen. Mit einem Gefahrengruppen-Partner macht man ja lieber einen großen Bogen um Maskenverweigerer und Co.

Und dass ich diese Zeilen hier nicht im schicken Hotel in Hamburg schreibe, kann ich getrost auf das Jahr 2020 schieben…

Ziele visualisieren für 2021

Im letzten Jahr sind einige Ziele wortwörtlich so erreicht worden, wie ich sie aufgeschrieben habe. Ich werde also dieses Jahr versuchen noch konkreter mit meinem Unterbewusstsein zu kommunizieren.

Ein bisschen Angst habe ich schon davor. Nicht vor den Zielen, sondern eher, dass ich beim Visualisieren etwas „falsch“ mache. Dass ich zu hoch oder zu niedrig „pokere“.

Nach meinem ersten erfolgreichen Visualisierungs-Jahr bin ich aber positiv gestimmt. Natürlich hilft so eine Visualisierung allein nicht.

Ich hatte schon mehrere erfolglose Vision-Boards. Eines hängt noch wie ein Mahnmal im ehemaligen Arbeitszimmer.

Sollten wir uns unsere visualisierten Ziele für das Jahr während des Jahres öfter anschauen? Oder lieber bei Seite legen, damit sie uns nicht unter Druck setzen?

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